Die Theatergruppe Burgschauspiele Leofels e.V. wurde 1984 von Fritz Frank gegründet. Viele Jahre wurden seine selbst geschriebenen Stücke mit Erfolg auf der Burgruine Leofels uraufgeführt.

Mit der Bauernoper im Jahre 2002 hat sich die Theatergruppe völlig neu orientiert und stetig weiterentwickelt. Mit Chor und Sologesang begleitet von einer professionellen Band, sowie der professionellen Regiearbeit von Gerd Bauer, hat sich die Gruppe weiter gesteigert und konnte mittlerweile ein festes Stammpublikum weit über das Hohenlohische hinaus für sich gewinnen.

Weitere Produktionen wie, "Die barmherzigen Leut von Martinsried", von Oliver Storz sowie im Jahr 2004 die Uraufführung der Theaterfassung des Erfolgsromans von Ulrike Schweikert "Die Tochter des Salzsieders"  oder der Klassiker "Mutter Courage und ihre Kinder" von Bertolt Brecht sowie erstmals ein Kinderstück "Eine Woche voller Samstage" von Paul Maar im Jahr 2005, begeisterten das Publikum. Mit zwei Konzerten der Gruppe Open Doors unter der Leitung von Uli Dachtler zwischen den Aufführungen in den Jahren 2003 und  2004 wurden weitere Höhepunkte in der Burgruine Leofels geschaffen.

Mit den Produktionen "Das Jahr der Verschwörer" von Ulrike Schweikert  und 2007 "Zwölfeläuten", sowie dem "Räuber Hotzenplotz" in den Jahren 2007 und 2008 ging die Erfolgsgeschichte der Burgschauspieler weiter.

 

Für die Erfolgsstory "Die wahre Geierwally" von Claudia Lang übernahm 2008 Pepi Pittl aus Innsbruck / Tirol erstmalig die Regiearbeit auf der Leofelser Amateurbühne. Im Jahr 2009 entschied man sich für das Volksstück "Schattenweiber" wiederum von Claudia Lang die auch gleichzeitig die Regiearbeit übernahm. Gerd Bauer hat 2009 mit "Pettersson und Findus" einen Klassiker für alle Kinder und Erwachsene auf die Bühne gebracht.

 

Das Theater besteht zur Zeit aus etwa 30 aktiven, sowie etwa 72 passiven Mitgliedern. Die Burgschauspiele Leofels e.V. gehören dem Landesverband Amateurtheater Baden Württemberg an.  

 

Claudia Lang
Theaterfrau

Autorin, Regisseurin,
Schauspielerin, Theaterpädagogin,

Organisatorin und künstlerische Leiterin der Geierwally Freilichtbühne in Elbigenalp- mehr Infos >>


Autorin des Buches "Die Lechtaler Schwabenkinder" - mehr Infos >>

Die Autorin führt 2009 Regie in "Schattenweiber"

 

Pepi Pittl
Jahrgang 1946, Schauspieler und Volkstheaterregisseur
 
Der Tiroler Regisseur führte bei uns 2008 Regie in dem Erfolgsstück
"Die wahre Geierwally"

 

 

Gerd Bauer wurde am 13. August 1966 in Schrozberg geboren. In Herrentierbach aufgewachsen begründete er 1988 das "Pro-winz-Theater" und inszenierte als Debut Becketts "Glückliche Tage" und "Mausi" von Sarah Camp.
Aus dem Hobby wurde Beruf - und parallel zum Studium der Theaterwissenschaft übernahm Gerd Bauer am "Volkstheater Nürnberg-Fürth-Erlangen" für ein Jahr die Position Regieassistenz und Abendspielleitung.
An der Badischen Landesbühne Bruchsal war Gerd Bauer zunächst als Dramaturgieassistent engagiert, später als Regieassistent und Abendspielleiter im Festengagement.
Mit seiner Produktion "Jacke wie Hose" von Manfred Karge konnte er die Theaterleitung von seinem Regietalent überzeugen. Das Stück wurde in den Spielplan mit aufgenommen. Seinem Kästner-Abend "Ich kam zur Welt und lebe trotzdem weiter" folgte die Dramatisierung der "Langweiligen Geschichte" von Anton Tschechow als Uraufführung.
Bereits während des Engagements an der Badischen Landesbühne hatte Gerd Bauer Kontakt zu den Burgschauspielen Leofels. Bauers erste Arbeit hier, dem "Gipsapostel von Hohenlohe" von Fritz Frank 1990 folgten in den nächsten Jahren kontinuierlich neun weitere Neu-Inszenierungen mit großem Ensemble.

Im Jubiläumsjahr der Burgschauspiele Leofels e.V. 2003 standen erstmals zwei Inszenierungen auf dem Spielplan: Yaak Karsunkes "Bauernoper" mit Live-Musik und "Die Barmherzigen Leut von Martinsried" von Oliver Storz, das erfolgreich die programmatische Beschäftigung der Leofelser mit Themen der hohenloher Heimat ins Heute transportierte.

Seit dem Winter 2001 arbeitet Gerd Bauer auch für das Theater Hollenbach. "Der zerbrochne Krug" von Heinrich von Kleist in eigener hohenloher Textfassung machte den Anfang, im Winter 2003 folgte Ludwig Thomas "Magdalena".

Im Sommer 2004 stand mit der Dramatisierung von Ulrike Schweikerts Erfolgsroman "Die Tochter des Salzsieders" eine besondere Uraufführung an. Gerd Bauer konnte die Autorin, deren Werke sich auf spannungsvolle und genau recherchierte Weise mit der Geschichte der Heimat auseinandersetzen, gewinnen, ihren Roman für Leofels selbst zum Theaterstück umzuschreiben.

Ein ganz besonderer Wunsch von Gerd Bauer ging im Jahr 2005 in Erfüllung. Mit der Inszenierung von Bertolt Brechts Klassiker "Mutter Courage und ihre Kinder" sowie erstmals einem Kinderstück "Eine Woche voller Samstage" von Paul Maar wurden dem Leofelser Ensemble Höchstleitungen abverlangt.

Weitere Inszenierungen folgten 2006 mit "Das Jahr der Verschwörer" von Ulrike Schweikert  und 2007 "Zwölfeläuten". Mit dem "Räuber Hotzenplotz" hat Gerd Bauer 2007 und 2008 wiederum erfolgreich ein Kinderstück auf die Leofelser Bühne gebracht.

Mit "Petterson und Findus" setzte Bauer 2009 seine erfolgreiche Arbeit in Leofels fort.

Neben der Regiearbeit übernimmt Gerd Bauer seit Jahren ebenso professionell die Beleuchtung für die Produktionen in Leofels.